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Neubau Laufen

Betat Gisin, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Landi Reba, strahlte vorgestern Vormittag mit der Sonne um die Wette "Ist das nicht ein prächtiger Tag?", fragte er in die Runde von Verwaltungsräten, Personal der Landi und von Baufirmen, "Für mich ein Omen für eine gute Bauzeit." Er begrüsste die Eingeladenen zur Versenkung des Tanks der neuen Tankstelle und hielt fest: "Wir hätten gerne die Bevölkerung zu diesem Anlass empfangen, aber es war uns zu riskant hier auf der Baustelle." Er versprach, Kundinnen und Kunden dürfen zu einem späteren Zeitpunkt vorbei schauen. Sie könnten es dann lesen im Wochnblatt. Auf den offiziellen Spatenstich hat Landi aufgrund des langen Verfahrens für die Baubewilligung verzichtet.

Am Montagnachmittag wurde der Pneukran, der ein Leergewicht von 72 Tonnen aufweist, aufgestellt. Er musste mit 55 Tonnen Gegengewicht gesichert werden. Die dafür notwendigen fünf Betonklötze wurden mit zwei Sattelmotorfahrzeugen hergebracht. Der Fünfkammern-Tank mit einem Gewicht von 28 Tonnen - Fassvermögen 120'000 Liter - traf am frühen Dienstagmorgen aus dem Fürstentum Liechtenstein ein. Alles klappte wunderbar; alle waren auf ihren Posten, das grosse Spektakel konnte beginnen. Doch halt: Gemäss Vorschrift ist unmittelbar vor dem Versenken die äusserste Tankbeschichtung durch den Hersteller mit einem Porenprüfgerät auf Poren und Fehlerstellen zu untersuchen. Das geschah gewissenhaft und ohne Eile und in Anwesenheit von Roland Metzmeier, Amt für Umweltschutz und Energie Baselland. Er hielt sich auf der Baustelle auf, bis der Tank versenkt war und die Arbeiter begannen, ihn zu überdecken. 

Nachdem keine Fehler, beispielsweise Haarrisse, festgestellt wurden, hob der Kranführer den Tank hoch und steuerte ihn gegen das Loch, welches allseitig mit mindestens 20 Zentimeter ausgewaschenem feinen Sand (Körnung 0 bis 4 Millimeter) ausgelegt war. Der Tank war jetzt genau über der Vertiefung, als jemand rief: "Das Loch ist zu klein!" Was für eine Sensation! Alle liefen zur Baustellenabschrankung und schienen etwas enttäuscht, als sich der Tank ruhig und irgendwie majestätisch in die Grube verabschiedete. Er glitzerte in der Sonne, er war so neu und ungebraucht. Und nun wurde er einfach versenkt, wo er über Jahrzente ruhen wird. Seine Haltbarkeit dürfte wohl länger sein, als es noch Autos mit Benzin und Diesel gibt, meinte Beat Gisin. 

Nachdem der Behälter auf dem Boden aufgesetzt hatte, machten sich die Bauarbeiter, die für das Einfüllen der Leerräume um den Tank und das Zudecken verantwortlich waren, an die Arbeit. Der Tank wurde mit einer Erdschicht von 1 Meter, inklusive 20 Zentimeter Sandschicht, zugedeckt. Während diesen Arbeiten fuhr ein Lastwagen aus der Ostschweiz auf den Platz und entlud die Abscheideanlage. Dieses Betonelement wurde auch gleich versentk und man kann nur loben, die Logistik hatte wunderbar geklappt.  

Quelle Text: Wochenblatt Laufental

Quelle Foto: Wochenblatt Laufental, Benildis Bentolila

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